Zurück zu mehr Wildnis

EKMD: Kirchliche Grünflächen in Mitteldeutschland sollen verwildern


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Zu einem Fachtag für Kirchliches Umweltmanagement unter dem Motto „Zehn Prozent Wildnis!“ wird am 7. März nach Weimar in das Otto-Neururer-Haus eingeladen. Im Mittelpunkt stehen Möglichkeiten zur Umwandlung kirchlicher Grünanlagen in artenreiche Lebensräume, um die biologische Vielfalt zu fördern.

Veranstalter ist die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) sowie den Bistümern Erfurt und Magdeburg.

„Auf Friedhöfen und in Pfarrgärten gibt es viele ungenutzte Flächen. Anhand gelungener Beispiele wollen wir zeigen, wie sie sich ,verwildern‘ lassen“, erklärt Siegrun Höhne, Beauftragte für das Kirchliche Umweltmanagement der EKM und Tagungsleiterin. Zehn Prozent Wildnis reichen aus, um Grünanlagen in artenreiche Lebensräume zu verwandeln, so Höhne.

In der Folge könnten mehr heimische Pflanzenarten wachsen, die als unentbehrliche Nahrungsquellen für unzählige Insekten gelten. „Die Brennnessel bietet heimischen Schmetterlingen Nahrung. Hummeln und Bienen suchen Nektar in den Blüten von Wiesensalbei und Kornblume. Und allein vom Beifuß leben Insekten von 180 verschiedenen Arten“, so Höhne.

Zum Programm im Otto-Neururer-Haus der Herz-Jesu-Gemeinde Weimar gehören Vorträge zu den Empfehlungen des Katholikenrates für nachhaltiges, ökologisches und faires Handeln im Bistum Erfurt, zu Möglichkeiten, Beispielen und Kritiken von Wildnis in kirchlichen Liegenschaften sowie zu Erfahrungen aus Dessau-Rosslau zum Projekt „Städte wagen Wildnis“ des Bundesamtes für Naturschutz. In der Gruppenarbeit geht es um den Erfahrungsaustausch und Anregungen sowie um das Ökumenische Netzwerk Klimaschutz. Zudem wird der Verein „Schöpfung bewahren konkret“ aus Neustadt/Saale über aktuelle Entwicklungen informieren.

Beispiele in der EKM für eine Verwilderung als gewollte, kontrollierte und moderierte Umgestaltung von sogenannten Überhangflächen gibt es innerhalb des Projektes „Lebendige Friedhöfe“. So wurden in den Altmarkgemeinden Apenburg und Zethlingen auf nicht mehr benötigten Flächen standortgerechte Blühwiesen angelegt. Mit der Steigerung der Pflanzenarten und der Blütenpracht erhöhte sich unter anderem die Anzahl und Artenvielfalt der Schmetterlinge, wie eine Etablierungskontrolle 2019 ergab.


Quelle: EKMD

Ruanda: Neun Jugendliche bei Begegnung in Zentralafrika

''Kameraden – Arbeiders – Partners''
Neun junge Erwachsene aus der Evangelisch-reformierten Kirche nehmen an einer internationalen Jugendbegegnung in Ruanda teil. Inzwischen trafen sie in der Hauptstadt Kigali des zentralafrikanischen Landes ein. In der Nähe von Kigali begegnen sie jungen Erwachsenen aus Südafrika und Belgien. Die Fahrt dauert vom 14. Juli bis 6. August.

Erfurt: Opferberatung kritisiert Reaktion der Polizei nach rechtsmotiviertem Angriff

''Für Betroffene von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist es oft ein erneuter Schlag ins Gesicht, dass ihre Situation oder ihre Aussage gegenüber den ermittelnden Behörden nicht ernst genommen wird und am Ende sogar der Anschein entsteht, es hätte nur einen Streit zwischen zwei rivalisierenden Personen oder Gruppen geben''
Die Mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen (ezra) kritisiert die Reaktionen der Polizei nach einem Angriff mit rechtsradikalem Hintergrund auf die Besucher einer Ausstellungseröffnung im Kunsthaus Erfurt am 13. Juli. Die Berater zählen den Vorfall zu einer rechtsmotivierten Angriffs-Serie in der Thüringer Landeshauptstadt und konstatieren eine "Anhäufung von Fehleinschätzungen". Gleichzeitig bekunden sie Solidarität mit den Betroffenen und bieten ihre Hilfe an. Staatliche Behörden, Politik und Gesellschaft werden dazu aufgerufen, "das Problem rechter Gewalt ernst zu nehmen und ebenfalls Solidarität mit den Betroffenen zu bekunden".

Ankunft hugenottischer Glaubensflüchtlinge in Frankenthal vor 450 Jahren

Mit der Einführung der Heidelberger Kirchenordnung und des Heidelberger Katechismus war Kurfürst Friedrich III. zum Calvinismus übergegangen und bereit, die verfolgten Glaubensbrüder in der Pfalz aufzunehmen.
Vor 450 Jahren kamen 58 niederländische Flüchtlingsfamilien von Frankfurt mit Schiffen den Rhein herauf und fanden in Frankenthal eine neue Heimat. Die Stadt Frankenthal begeht im Jahr 2012 das Jubiläum der Ankunft mit einem ganzjährigen Festprogramm.

Was bedeutet unser Nein zur Judenmission für den Umgang mit dem Islam?

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Ein klares Nein zur christlichen Mission unter Juden hat die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) bereits 1980 formuliert und 2008 noch einmal bekräftigt. Doch was für Konsequenzen hat diese theologische Erkenntnis für das Gespräch mit dem Islam?

Katholische und evangelische Kirche bei Olympischen Spielen und Paralympics

Sportpfarrer und Broschüre ''Mittendrin'' in London
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Im Abschlussgottesdienst predigte Kirchenpräsident Jann Schmidt über Matthäus 14,22-33: "Ok wenn du man’n lüttje Gloov hest, ok wenn’t drunnner un drover geiht in dien Leben, du dürst Vertrauen wogen. Du kannst weeten, dat Jesus di neit unnergohn lett. Dat will Matthäus vertellen."

Beschneidung: Ein Urteil als schlechtes Signal

''Wenn man nicht in einen religiösen Fundamentalismus abgleiten will, dann muss klar sein, dass das Wohl des Kindes ein höheres Gut ist, als es die Religionsfreiheit und das Erziehungsrecht der Eltern sein können''. Aber: Die ''Beschneidung nicht dem Wohl des Kindes''.
Gewaltige Enttäuschung und Verunsicherung löst das Kölner Beschneidungsurteil aus. Ein Doppelinterview auf ekir.de mit den Beauftragten der Evangelischen Kirche im Rheinland für Islam, Rafael Nikodemus, und für das Judentum, Dr. Volker Haarmann.

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Präses Kurschus wirbt für Teilhabegerechtigkeit

Religionsführertreffen in Brüssel diskutiert über Solidarität zwischen den Generationen
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Kölner Beschneidungsurteil - europäische Rabbiner beraten über Schritte gegen das Urteil

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ref.ch. Die Proteste gegen das Kölner Beschneidungsurteil reissen nicht ab. Die Konferenz Europäischer Rabbiner will auf einer Dringlichkeitssitzung in Berlin über Schritte gegen das Urteil beraten.
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