Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

'Von wegen anders - Jugendpolitik Ost'

EKM: Neun Thesen zum Aufwachsen von Jugendlichen in Ostdeutschland
Zwischen den Lebensverhältnissen in Ost und West gibt es immer noch deutliche Unterschiede. Für junge Menschen hat das Konsequenzen.

Der Opfer gedenken und die Demokratie schützen

Ende des Zweiten Weltkriegs jährte sich am 8. Mai zum 78. Mal
Die Landeskircen gedachten der Opfer. Straßburg eröffnet zum Anlass eine Gedenkkapelle.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Büro des Reformierten Bundes eine*n Mitarbeiter*in in Teilzeit (15 Stunde/Woche). Die Stelle ist unbefristet und kann in den kommenden Jahren auf ein höheres Pensum erweitert werden.

'Der Austausch ist bereichernd'

Lippe: Treffen des Geistlichen Rates des Erzbistums Paderborn mit dem Landeskirchenrat der Lippischen Landeskirche
Ein Schwerpunkt der Gespräche war die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt.

'Es gibt noch viel zu tun'

WGRK: Projekt 'GRAPE' zeigt Ungleichheit und Klima(un)gerechtigkeit im internationalen Vergleich
Ausreichend Trinkwasser für alle? Für viele Menschen ist das ein unerfüllter Wunsch. Beim ersten Präsenztreffen in Windhoek, Namibia, betonte das Advocacy-Team: Nachhaltige Veränderung ist nur durch friedliche Prozesse möglich.

'Rückgriff auf diese Reserve'

EKKW: Landeskirche reagiert auf sinkende Einnahmen
Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck sieht besonders im Personal erhebliches Einsparpotential. Der traurige Grund: In acht Jahren ist die Hälfte aller Pfarrer*innen im Ruhestand.

'Verschiedene Meinungen zusammenbringen'

EKBO: Jan Kingreen wird Friedensbeauftragter der Landeskirche
Der Pfarrer an der Garnisonkirche in Potsdam setzt sich für Friedens- und Versöhnungsarbeit ein. Seine Berufung wurde einstimmig von der Kirchenleitung bestätigt.

Bis 2040 klimaneutral

EKiBa: Landessynode beschließt Klimaschutzgesetz und neue Leitlinien zur Schöpfungsverantwortung
Der Energieverbrauch soll dazu deutlich geschraubt werden. Auch für die Nutzung erneuerbarer Energien gibt es Pläne.

'Rana Plaza darf sich nicht wiederholen!'

EKvW: Unternehmen und Politik müssen Verantwortung übernehmen
Der Einsturz der Textilfabrik in Rana Plaza/Bangladesch jährt sich am 24. April 2023 zum zehnten Mal. 1.138 Arbeiterinnen und Arbeiter wurden damals getötet und mehr als 2.000 verletzt.

Kultur des Experimentierens

EKHN: Frühjahrssynode ringt um Reformen rund um 'ekhn2030'
Drei Tage trafen sich die 120 Synodalen in Frankfurt unter der Leitung von Präses Birgit Pfeiffer und berieten über mehr als 40 Tagesordnungspunkte. Neben aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen wie einem Bekenntnis zu queeren Menschen beherrschte ein Thema die intensiven Debatten.