Gottes Staat oder Neue Stadt? Johannes Calvin, die evangelische Kirche und der demokratische Staat
Do.,12. März, 19.45 - 22 Uhr - Vortrag von Prof. Dr. Hans-Theodor Goebel, Melanchthon Akademie, Kartäuserwall und Mo., 29.6. 10.00 Uhr – Gronewaldstr. 2, Hörsaal 3 in Köln
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe ''Wo Gott erkannt wird ...'' der Melanchthon Akademie und des Instituts für Evangelische Theologie der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.
Prof. Dr. Hans-Theodor Goebel
ABSCHIEDSVORLESUNG
Do, 12.3. 19.45 - 22 Uhr - Kartäuserwall und Mo, 29.6. 10.00 Uhr – Gronewaldstr. 2, Hörsaal 3
Gottes Staat oder Neue Stadt?
Johannes Calvin, die evangelische Kirche und der demokratische Staat
Sind die Wirkungen Johannes Calvins zwiespältig? In seiner Genfer Kirchenordnung sehen viele ein Modell der späteren staatlichen Gewaltenteilung, demokratisches Urgestein: Eine Stadt, ein Gemeinwesen, in dem Gottes Gerechtigkeit Gestalt erfährt. Andererseits wurden in Calvins »Gottesstaat« Genf Menschen wie Michael Servet als Ketzer hingerichtet. Was hat die evangelische Theologie und Kirche daraus für das Verhältnis zum Staat gelernt, etwa in der Barmer Theologischen Erklärung?
... die Mutter aller Frommen - Ämter - Zucht - Ökumene
Zur Kirche gehören … ''alle, die durch die Freundlichkeit Gottes des Vaters durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in die Gemeinschaft Christi gelangt sind''. (Institutio IV,1,3)
26. Februar, 5., 11., 12. und 25. März und 29. Juni, Vorträge von Matthias Freudenberg, Marten Marquardt, Gerhard Wenzel, Martin Bock und Hans-Theodor Goebel in Köln
Am 10. Juli 2009 jährt sich der Geburtstag des Reformators Johannes Calvin zum 500. Mal. Auch das Institut für Evangelische Theologie an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln gedenkt gemeinsam mit der Melanchthon Akademie des Evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln und Region dieses Ereignisses und lädt zu fünf Veranstaltungen ein.
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